Ferienhaus Italien – sonniger Urlaub zwischen Landschaft, Meer und Kultur

Kein anderes Land der Welt wird so eng im Zusammenhang mit Urlaub gesehen, wie Italien. Insbesondere Urlauber aus dem deutschsprachigen Raum bevorzugen die italienische Halbinsel als Reiseland.

Der Klassiker ist dabei ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung mit eigener Autoanreise. Ganz individuell lässt sich dann „Bella Italia“ erkunden. Auf dieser Internetseite haben Sie eine Auswahl von über 40.000 Ferienhäusern in den verschiedensten Regionen und Provinzen Italiens.

Individuell abgestimmt auf Ihre speziellen Bedürfnisse. Landhäuser und alte Bauernhöfe in der Toskana, Berghütten im Trentino oder moderne Studios am Gardasee – alles ist möglich. Auf dieser Seite stellen wir aber auch das Reiseland Italien vor, und das ist keine leichte Aufgabe.

ferien auf elba

Ferien und Erholung an Italiens Badebuchten (hier: Insel Elba)

Italien ist das Land der Erde, das die meisten Welterbestätten der UNESCO aufweist. Das Land ist neben vielen landschaftlichen Schönheiten reich ausgestattet mit Kunst und Kulturschätzen aus den unterschiedlichsten Epochen. Über die einzelnen Regionen verteilt entdeckt man unzählige Kirchen, Burgen, Museen, archäologische Stätten, Kunstgalerien, Brunnen und Skulpturen.

 

Italiens mannigfaltige Schönheiten entdecken

Zu den landschaftlichen Schönheiten Italiens muss man nicht viel sagen. Die bezaubernden mediterranen Inseln (Elba, Ischia, Capri) und Küstenabschnitte der Adria und der Riviera sprechen für sich und sind ideale Orte für die Anmietung von einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung, wenn man mediterranen Urlaub sucht.

Sardinien zählt zu den Orten auf der Welt, wo man die schönsten Strände findet. Glasklares Wasser lädt zum Schnorcheln aber auch einfach nur Erholen ein. Sizilien hat vielfältige Landschaften und ebenfalls gute Bademöglichkeiten zu bieten.

Wer die Berge liebt, sollte die italienischen Alpen und Dolomiten besuchen. Auch ein Winterurlaub im Olympiadorf von 1956 (Cortina d´Ampezzo) oder in den anderen berühmten Wintersportorten des Landes sind eine Alternative. Wer nicht so weit fahren möchte, der besucht Meran und die Südtiroler Täler. Wer Wasser und Berge sucht, sollte den Gardasee, den Comersee oder den Lago Maggiore besuchen. Interessant sind auch die Vulkane Ätna und Vesuv, sowie der Stromboli (Liparische Inseln). Landschaftlich und klimatisch hat Italien fast alles zu bieten.

Geschichte gibt es ebenfalls reichlich: Beeindruckend sind das historische Zentrum von Rom mit der Basilika San Paolo, ebenso die Altstädte von Florenz, Siena, Verona und Neapel. Nicht nur Verliebte zieht es für eine Gondelfahrt in die alte Handels- und Dogenstadt Venedig, die einst die Adria beherrscht und bis heute in der Lagune mit engen Kanälen verbunden ist.

Die Renaissance wird wieder lebendig bei einem Besuch in Ferrara, wer sich für die römische Zeit interessiert sollte natürlich das Forum Romanum in Rom, das Kolosseum, aber auch Pompeji in Neapel besuchen. Wer auf Sizilien hat kann natürlich auch die Villa Romana del Casale besuchen und wird von den Bodenmosaiken begeistert sein. Nahe der Stadt Tivoli im Nordosten von Rom befindet sich die Villa Adria, sie war die aufwändigste Palastanlage der römischen Kaiser.

Überall in Italien findet man noch Reliquien des Römischen Imperiums, also aus der Zeit in der ein Weltreich von Rom aus regiert wurde und so lässt sich die Liste der römischen Sehenswürdigkeiten in Italien nahezu unbegrenzt fortsetzen.

Als Schnittpunkt zwischen dem Orient, Nordafrika und Mitteleuropa war Italien lange ein Übergangsgebiet der unterschiechsten Völker und Kulturen. Als das Römische Reich zum Mittelalter hin zerfiel, zersplitterte sich Italien und wurde durch starke Regionen geprägt. Es kamen Goten, Langobarden, Normannen, Araber und andere Völker, die sich in einzelnen Landstrichen ansiedelten.

Vielleicht ist auch dies noch heute ein Grund dafür, dass die einzelnen Provinzen Italiens und deren Bewohner so unterschiedlich sind. Natürlich gibt es viele Gemeinsamkeiten der Italiener, wie etwa der Katholizismus und die Begeisterung für Fußball und schnelle Autos. Aber es gibt es große Unterschiede zwischen Piemontern, Trentinern, Venezianern und Sizilianern.

Dies fängt schon bei der Gestik, Mimik, Sprechgeschwindigkeit und dem Auslegen von Verkehrsregeln an. Auch wenn Verallgemeinerungen nicht immer zulässig sind, kann man die Faustregel aufstellen, dass es Richtung Süden „temperamentvoller“ wird.

Der Süden Italiens gilt als das Armenhaus und wird auch als Mezzogiorno bezeichnet. In den vergangenen Jahrzehnten sind viele Süditaliener in den reicheren Norden und deren wirtschaftliche Zentren wie Mailand oder Turin abgewandert.

Bis heute ist Italien in Regionen und Provinzen aufgeteilt, die wiederum eigene lokale Regierungen und Verwaltungen haben. Manche von diesen haben besondere Autonomierechte wie etwa Südtirol, das Aostatal oder Sizilien. Italienisch, die wohlklingende romanische Sprache ist im ganzen Land die Amtssprache. Regional haben aber auch Sprachen wie Französisch, Deutsch und Slowenisch einen offiziellen Status.

Hinzu kommen zahlreiche andere Sprachen wie Albanisch, Griechisch, Furlan (im Friaul), Ladinisch (Südtirol), Sardisch sowie lokale Dialekte (zum Beispiel Venezianisch, Toskanisch und Sizilianisch). Zu den wirtschaftlichen und sprachlichen Feinheiten kommt dann noch regionales Brauchtum und schon ist Italien wesentlich heterogener, als man zunächst glaubt.

 

Italien: Ferienland und Erfolgslabel

Diese Unterschiede sind wohl auch ein Grund für die großen Leistungen der Kultur- und Kunstnation Italien. Als Wiege der Renaissance bringt man Italien schnell mit Kunst in Verbindungen und Kunstliebhaber finden hier einiges zu entdecken. Man trifft überall auf Werke von Michelangelo, Botticelli, Leonardo da Vinci und Tizian. Auch im Bereich der Literatur haben Italiener Zeichen gesetzt, wie etwa die Divina Commedia (Göttliche Komödie) des Dichters Dante Alighieri. Machiavelli dagegen setzt mit seinem Werk Il Principe einen Meilenstein der neueren politischen Philosophie.

Italien ist natürlich auch ein Land der Oper und Operette und in der Mailänder Scala oder in der Arena von Verona werden verschiedene Werke der italienischen Komponisten aufgeführt. Namen wie Verdi, Puccini und Bellini sind weltweit bekannt. Klassische Sänger wie Andrea Bocelli, Luciano Pavarotti und Enrico Caruso haben durch ihre Darstellungen Weltruhm erlangt.

Italienische Musik ist allerdings auch in anderen Genres ein Begriff und wer kennt nicht Gianna Nannini, Adriano Celentano, Alice, Laura Pausini und Eros Ramazotti. Eine CD mit Italohits darf auf keiner Party fehlen. Toto Cutugno auch nicht, nicht erst seit er 1990 den ESC gewonnen hat.

Neben vielen Italowestern und den amüsanten Filmen mit Bud Spencer und Terence Hill gibt es auch andere nationale und internationale Filme mit italienischen Stars wie Claudia Cardinale und Sophia Loren.

Italienische Küche mit Pastagerichten, Pizza, Antipasti, hervorragenden Weinen, Capuccino und leckerem Eis und Nachtisch – alles nur wenige und allgemeine kulinarische Schlagworte, die den Grund für den Erfolg der Cucina Italiana weltweit begründen.

Italien ist nicht nur das Land der schnellen Autos sondern auch das Land der Mode und Modelabels. Mailand, aber auch Turin, Rom, Venedig und Neapel sind die Modezentren in Italien. Labels wie Armani, Gucci und Versace sind weltweit ein Begriff.

Sportbegeisterung ist ebenfalls typisch für Italien. Nationalsport ist Fußball (Calcio) und in dieser Disziplin wurde die Squadra Azzurra zur Freude der Tifosi bereits vierfach Weltmeister.      

Es ist schwer sich für Italien nicht zu begeistern. Und bei allem Trubel gibt es auch ruhige Ecken im Land. Ein Ferienhaus in der Toskana, eine Ferienwohnung auf einem Bauernhof in Umbrien sind genauso möglich wie Rimini, Amalfiküste oder Idrosee.

 

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